Meine Geschichte

Mit 16 wurde bei mir eine Lactoseintoleranz diagnostiziert. Mit der Diagnose wurde ich einfach nach Hause geschickt und war erstmal völlig überfordert.
Informationen gab es kaum, laktosefreie Produkte gar nicht und so stand ich da und wusste nicht, wie es weitergehen soll. Also hab ich erst mal rigoros alles weggelassen, was mit Milch zu tun hatte, habe angefangen Zutatenlisten zu wälzen und nach Informationen zu suchen.
Manches waren echte Zufallstreffer, ich weiß noch wie ich eine Kollegin kennenlernte, die auch lactoseintolerant war und mir von Lactasekapseln erzählte. Ich konnte mein Glück kaum fassen!
Lactasetabletten sind auch heute noch immer mit dabei, auch wenn ich sie nur höchst selten benutze, aber es gibt mir einfach ein bisschen mehr Sicherheit, zu wissen, im (Lactose-)Notfall etwas tur Hand zu haben.

Die Lactoseintoleranz hab ich mittlerweile gut im Griff, aber vor einigen Jahren wurden die Beschwerden wieder schlimmer und ich konnte sie häufig keinem “Übeltäter“ zuordnen.
Also begab ich mich wieder auf Spurensuche und stieß auf Fructose.
Lange Rede kurzer Sinn, heute weiß ich, dass ich auch eine Fructosemalabsorbtion habe und empfindlich auf Oligofructosen reagiere. Das heißt, dass ich außer den üblichen Verdächtigen, wie vielen Obst- und einigen Gemüsesorten, auch keine Hülsenfrüchte, Kohl, Zwiebel und Soja nicht vertrage.

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